Gedanken zum Tag

Ein bisschen Grusel darf heute sein

today31. Oktober 2026 26

Hintergrund
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Warum Halloween auch einfach ein Abend für Fantasie, Licht, Süßigkeiten und ein kleines Augenzwinkern sein kann

Samstag, 31. Oktober 2026 – Heute ist Halloween.

Für manche gehört der 31. Oktober längst fest zum Herbst dazu. Andere können mit Kürbisgesichtern, Spinnweben und verkleideten Gestalten wenig anfangen.

Beides ist völlig in Ordnung.

Vielleicht muss man Halloween gar nicht besonders ernst nehmen.

Man kann den Abend auch einfach als das betrachten, was er für viele Menschen geworden ist: eine Gelegenheit, den Alltag für ein paar Stunden etwas verspielter werden zu lassen.

Ein Kürbis verändert plötzlich die Stimmung

Eigentlich ist ein Kürbis zunächst nur ein Kürbis.

Dann bekommt er zwei Augen, einen Mund und vielleicht noch eine Kerze im Inneren.

Schon sieht derselbe Gegenstand völlig anders aus.

Genau darin liegt vermutlich ein Teil des Reizes von Halloween.

Gewöhnliche Dinge werden für einen Abend verändert.

Eine Haustür bekommt künstliche Spinnweben.

Im Fenster steht ein leuchtendes Gesicht.

Aus einem alten Bettlaken wird plötzlich ein Gespenst.

Vieles davon ist denkbar einfach.

Und gerade deshalb macht es Spaß.

Verkleiden darf auch einmal albern sein

Kinder brauchen selten eine Erklärung dafür, warum Verkleiden Spaß macht.

Eine Maske aufsetzen, einen Umhang tragen und für ein paar Stunden jemand oder etwas anderes sein – fertig.

Erwachsene werden dabei manchmal vorsichtiger.

Ist das nicht ein bisschen albern?

Vielleicht.

Aber warum sollte das schlecht sein?

Nicht jede Beschäftigung muss vernünftig, nützlich oder besonders erwachsen wirken.

Manchmal darf ein Hut schief sitzen.

Man darf sich erschrecken lassen, obwohl man genau weiß, dass hinter der Tür nur ein Bekannter steht.

Und man darf über eine schlechte Vampirverkleidung lachen.

Gruseln funktioniert am besten, wenn man sich sicher fühlt

Der angenehme Grusel an Halloween lebt davon, dass wir wissen: Das hier ist nicht echt.

Ein dunkler Raum.

Eine knarrende Tür.

Ein künstliches Skelett.

Ein Geräusch aus dem Lautsprecher.

Für einen Moment reagiert man vielleicht trotzdem.

Dann merkt man, was dahintersteckt, und muss lachen.

Genau dieser Wechsel zwischen Spannung und Erleichterung macht viele Gruselgeschichten, Filme und Geisterbahnen interessant.

Wir wissen, dass wir sicher sind.

Deshalb können wir uns überhaupt darauf einlassen.

Süßigkeiten gehören für viele einfach dazu

Natürlich wäre Halloween ohne Süßigkeiten nur halb so bekannt.

Gerade Kinder verbinden den Abend mit dem Klingeln an Haustüren und der Hoffnung, dass dahinter jemand mit einer Schüssel voller kleiner Überraschungen wartet.

Aber auch Erwachsene sind vor Schokolade und Bonbons nicht automatisch geschützt.

Vielleicht steht heute Abend eine Schale bereit.

Vielleicht bleibt am Ende sogar etwas übrig.

Dann gibt es vermutlich schlimmere Probleme.

Licht macht Halloween erst richtig gemütlich

Halloween fällt in eine Jahreszeit, in der es am Abend früh dunkel wird.

Das passt erstaunlich gut.

Laternen, Kerzen und kleine Lichter wirken draußen und drinnen jetzt besonders schön.

Ein leuchtender Kürbis vor der Haustür sieht eben erst dann richtig gut aus, wenn die Dämmerung beginnt.

Und aus einem gewöhnlichen Herbstabend wird plötzlich eine kleine Kulisse.

In Sangerhausen passt das heute sogar besonders gut: Beim Saisonabschluss des Europa-Rosariums ist für 17 Uhr ein Laternen- und Fackelumzug angekündigt.

Nicht jeder muss mitmachen

Natürlich gibt es auch Menschen, die Halloween schlicht nicht interessiert.

Dann muss heute kein Kürbis geschnitzt und kein Kostüm aus dem Schrank geholt werden.

Vielleicht ist es einfach ein ganz normaler Samstagabend.

Das ist genauso in Ordnung.

Ein Fest oder Brauch wird nicht besser, wenn sich jeder dazu verpflichtet fühlt.

Wer Spaß daran hat, macht mit.

Wer nicht, lässt es bleiben.

So unkompliziert kann es sein.

Vielleicht klingelt es heute an der Tür

Wer heute Abend zu Hause ist, hört möglicherweise irgendwann die Klingel.

Dann stehen vielleicht kleine Hexen, Gespenster, Vampire oder andere Fantasiegestalten davor.

Meistens geht es nur um einen kurzen Moment.

Tür auf.

Ein paar Süßigkeiten verteilen.

Kostüm bewundern.

Tür wieder zu.

Und vielleicht lächelt man danach noch ein paar Sekunden.

Manchmal braucht es nicht mehr.

Halloween ist auch ein bisschen Kindheit

Vielleicht liegt darin der eigentliche Reiz.

Für ein paar Stunden darf etwas übertrieben, bunt oder ein wenig unheimlich aussehen.

Man muss sich nicht fragen, ob das besonders sinnvoll ist.

Man macht einfach mit.

Eine Eigenschaft, die Kinder ziemlich gut beherrschen.

Erwachsene könnten sie gelegentlich wieder gebrauchen.

Heute Abend darf es ein bisschen anders sein

Vielleicht gibt es heute einen Gruselfilm.

Vielleicht einen Spaziergang im Dunkeln.

Vielleicht Kürbissuppe, Süßigkeiten oder einfach nur eine Kerze auf dem Tisch.

Vielleicht passiert auch gar nichts Besonderes.

Aber wer Lust hat, darf diesen Samstag ein kleines bisschen anders gestalten.

Mit Licht.

Mit Fantasie.

Mit Musik.

Und vielleicht mit einem freundlichen Gespenst vor der Haustür.

Stadtradio Sangerhausen wünscht euch einen schönen Halloween-Samstag, einen gemütlichen Abend und natürlich die passende Musik – ganz gleich, ob es bei euch heute gruselig wird oder einfach nur gemütlich.

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Geschrieben von: Stadtradio Sangerhausen

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